
Im Jahr 2025 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 11,5 Milliarden Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen befördert worden. Damit liegt die Gesamtzahl praktisch auf dem Niveau des Jahres 2024. Der Großteil der Fahrten entfiel auf den Öffentlichen Personennahverkehr, der etwa 11,3 Milliarden Beförderungsfälle umfasste.
Entwicklung nach Verkehrsmitteln
Im ÖPNV blieb das Fahrgastaufkommen gegenüber 2024 weitgehend unverändert. Omnibusse verzeichneten mit etwa 5,3 Milliarden beförderten Personen erneut die höchste Nutzung, gefolgt von Straßenbahnen mit rund 3,9 Milliarden Fahrgästen. Im Eisenbahnnahverkehr ergab sich ein leichter Zuwachs von etwa einem Prozent, die Zahl der beförderten Personen stieg auf etwa 2,8 Milliarden.
Der Linienfernverkehr legte insgesamt zu. Im Jahr 2025 wurden 157 Millionen Fahrgäste im Fernverkehr registriert, das entspricht einem Anstieg von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Eisenbahnfernverkehr verzeichnete 146 Millionen Reisende, ebenfalls 3 Prozent mehr als 2024. Ohne die Erweiterung des Erhebungsumfangs im Eisenbahnfernverkehr ab dem ersten Quartal 2025 hätte der Zuwachs bei 2 Prozent gelegen. Im Fernbusverkehr stieg die Fahrgastzahl auf rund 11 Millionen, ein Plus von 6 Prozent gegenüber 2024.
Erklärungsfaktoren für die Zahlen
Destatis weist darauf hin, dass einzelne Zuwächse teilweise durch nicht-verkehrsbezogene Effekte zu erklären sind. So werden die höheren Werte im Fernverkehr mit den Streiks im ersten Quartal 2024 und mit der Ausweitung des Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen ab dem ersten Quartal 2025 in Verbindung gebracht. Die Statistik erfasst Beförderungsfälle. Personen, die während einer Fahrt zwischen Verkehrsmitteln eines Unternehmens umsteigen, werden in der Gesamtzahl nur einmal gezählt, in den nach Verkehrsmitteln getrennten Angaben jedoch mehrfach.
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