
Viele Menschen suchen an heißen Tagen Abkühlung in Freibädern und Hallenbädern. Die Kosten für einen Schwimmbadbesuch lagen im Juni 2026 im Jahresvergleich um 3,6 Prozent höher, damit stiegen sie über dem Durchschnitt der Verbraucherpreise, der in diesem Zeitraum um 2,3 Prozent zulegte.
Entwicklung der Eintrittspreise
Die Erhöhung bei den Eintrittspreisen fällt deutlicher aus als die allgemeine Teuerung. Eine Reihe von Faktoren können dazu beitragen, darunter gestiegene Betriebskosten für Bäder oder Anpassungen bei kommunalen Preisen. Konkrete Gründe für den Anstieg der Eintrittspreise wurden in den vorliegenden Daten nicht weiter differenziert.
Ausrüstung für den Badetag wird teilweise günstiger
Während die Eintrittspreise stiegen, lagen die Preise für ausgewählte Produkte für einen Badetag teils unter dem Vorjahresniveau. Sonnenschirme kosteten im Juni 2026 im Schnitt 0,7 Prozent weniger als im Juni 2025. Sport- und Badebekleidung war für Damen um 1,1 Prozent und für Herren um 1,7 Prozent günstiger.
Erreichbarkeit und Angebot von Freibädern und Naturbädern
Die räumliche Verteilung der Badestätten ist ungleich. Im Durchschnitt erreicht man das nächste Natur- oder Freibad mit dem Auto in zehn Minuten, wie der Deutschlandatlas für das Jahr 2024 ausweist. In wenig besiedelten Regionen, etwa Teilen von Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, dem nördlichen Sachsen Anhalt und Teilen von Rheinland Pfalz, benötigen Autofahrten mehr als 20 Minuten.
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen gibt es in Deutschland rund 2 800 Freibadangebote und knapp 600 Naturbäder. Das Angebot variiert damit stark zwischen städtischen und ländlichen Gebieten.
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